Dienstag, 14. Dezember 2010

G-Clef Da Mad Komposa - Jazzy Breaks Vol. 1

Joey "G-Clef" Cavaseno lebte für den Jazz, bis Mitte der 80er-Jahre Hip Hop in seinen Fokus rückte. G-Clef begann, Jazz und Hip Hop zusammenzuführen, indem er mit Drumcomputern (808, SCI und ähnliche Gerätschaften), Samplern und 4-Track-Recordern herumexperimentierte. Breaks und programmierte Drumloops versah er mit Live-Instrumentierung. Erste Tracks wurden Ende der 80er-Jahre herumgereicht. Anfangs der 90er gründete er Ghetto Philharmonic, die wohl erste Jazz-Rap-Combo, und verhandelte mit Tuff City Records. 1993 erschien die Single "Don't Bite The Concept", die aber wenig Beachtung fand. Zur selben Zeit vermochte Guru mit seinem Jazzmatazz-Projekt alle Spotlights auf sich zu richten. Ghetto Philharmonics erstes Album "Hip-Hop Bebop" ging wohl auch wegen des Hypes um Jazzmatazz unter. An Qualitätdefiziten kann's nicht gelegen haben. Trotz des Rückschlags blieb G-Clef am Ball. 1996 veröffentlichte er "Jazzy Breaks Vol. 1". Auf diesem damals in zwei Episoden erschienen Projekt loopte G-Clef rare, unbekannte Jazz-Samples mit Breaks und reicherte das ganze mit live eingespielten/m Bläsern und Piano an. G-Clefs "Jazzy Breaks" erreichten in der Szene Kultstatus. Wegen grosser Nachfrage hat G-Clefs eigenes Label Soul Kid Records zusammen mit Fat Beats Mitte Oktober Teil 1 des Projekts re-releast. Das Vinyl gibt's HIER.

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