Nik und Gil sind Circle Research. Angefangen hat alles in ihrer Heimatstadt Toronto, wo sie in Clubs ihre Scheiben spielten. Noch heute – seit mehr als fünfzehn Jahren – tingeln die beiden mit ihren Crates (vormals analog, heute digital, wie mittlerweile (fast) alle andern) durch die Nachtlokale. Nur der Radius hat sich massiv ausgeweitet. Das Duo ist aber nicht beim DJing geblieben. Bald schon haben die beiden eigens produzierte Mash-Ups und Remixes in ihre Sets gepackt. Und vor zwei Jahren haben Circle Research auf MPM ihr Mixtape-likes Album „Who?“, auf dem sie 30 Jahre Sampling im Zeichen von Hip Hop Revue passieren liessen, veröffentlicht. Im April nun haben Circle Research ihre zweite LP nachgelegt. Das Teil ist auf Urbnet erschienen (leider nur in digitaler Form) und featuret 17 Tracks. Der Albumtitel „Gardiner Express“ ist eine Hommage an ihre Heimat und Jugend und die Sounds eine Ode an Georges Clintos P-Funk, an Afrika Bambaataa und Egyptian Lover, Kraftwerk, an analogen 80er-Jahre-Discofunk, Westcoast-Synthes und nicht zulezt an Dilla. Nun, die Ode an Dilla wurde den beiden Nerds aus Toronto schon vor zwei Jahren unterstellt, wer sich „Gardiner Express“ anhört, wird wohl verstehen, weshalb ich Dilla auf diesem Album als präsenter empfinde als noch auf dem letzten. Freilich gibt’s am Gardiner Expressway keine Donuts, aber die Drums hinken dann und wann beinahe so schön wie bei James. Alles in allem ist „Gardiner Express“ eine Art Zurück-in-die-Zukunft für alle Discolokale. Ja, dank Acts wie Dãm Funk oder eben Circle Research ist Hip Hop heute wieder tatsächlich tanzbar.Dienstag, 31. August 2010
Circle Research - Gardiner Express
Nik und Gil sind Circle Research. Angefangen hat alles in ihrer Heimatstadt Toronto, wo sie in Clubs ihre Scheiben spielten. Noch heute – seit mehr als fünfzehn Jahren – tingeln die beiden mit ihren Crates (vormals analog, heute digital, wie mittlerweile (fast) alle andern) durch die Nachtlokale. Nur der Radius hat sich massiv ausgeweitet. Das Duo ist aber nicht beim DJing geblieben. Bald schon haben die beiden eigens produzierte Mash-Ups und Remixes in ihre Sets gepackt. Und vor zwei Jahren haben Circle Research auf MPM ihr Mixtape-likes Album „Who?“, auf dem sie 30 Jahre Sampling im Zeichen von Hip Hop Revue passieren liessen, veröffentlicht. Im April nun haben Circle Research ihre zweite LP nachgelegt. Das Teil ist auf Urbnet erschienen (leider nur in digitaler Form) und featuret 17 Tracks. Der Albumtitel „Gardiner Express“ ist eine Hommage an ihre Heimat und Jugend und die Sounds eine Ode an Georges Clintos P-Funk, an Afrika Bambaataa und Egyptian Lover, Kraftwerk, an analogen 80er-Jahre-Discofunk, Westcoast-Synthes und nicht zulezt an Dilla. Nun, die Ode an Dilla wurde den beiden Nerds aus Toronto schon vor zwei Jahren unterstellt, wer sich „Gardiner Express“ anhört, wird wohl verstehen, weshalb ich Dilla auf diesem Album als präsenter empfinde als noch auf dem letzten. Freilich gibt’s am Gardiner Expressway keine Donuts, aber die Drums hinken dann und wann beinahe so schön wie bei James. Alles in allem ist „Gardiner Express“ eine Art Zurück-in-die-Zukunft für alle Discolokale. Ja, dank Acts wie Dãm Funk oder eben Circle Research ist Hip Hop heute wieder tatsächlich tanzbar.Maxilla Blue - Volume 2
Asphate Woodhavet am Mic, Aeon Grey an Pads und Reglern und Touchnice an den Wheels Of Steele sind Maxilla Blue. 2008 dropten die drei ihr Debüt. Nun haben sie nachgelegt und mit „Volume 2“ den Nachfolger in reale und digitale Ladenregale gestellt. Der Longplayer ist auf Central Standard Records erschienen und featuret fünfzehn traditionelle Rap-Tracks, will heissen: Ein Sample ein Beat, versehen mit Raps und Cuts. Auch was die Sources der Samples betrifft, zeigen sich Maxilla Blue traditionsbewusst. So hat sich Beatbastler Aeon Grey ganz dem Soul und Funk verschrieben. All diesen Facts zum Trotz klingt „Volume 2“ nicht altbacken. Freshness definiert sich auch im Jahr 2.0 nicht über Synthesizer, Auto Tune und Club-Appeal, sondern wie eh und je über die Vibes. Kann man nicht anders, als mitzunicken und/oder zuzuhören, ist die Mission erfüllt. In diesem Sinne ist Maxilla Blues „Volume 2“ im wahrsten Sinne des Wortes fresh, ist doch weder der Mitnickfaktor noch das Zuhörenwollen von der Hand zu weisen. Die Tracks sind smooth und haben den Groove und der MC reimt nicht bloss, er erzählt. Maxilla Blue bewegen sich mit „Volume 2“ wie schon mit ihrem Erstling zwischen damals und morgen und nehmen den Hörer mit an den Ort, wo die Zeit still steht. Die Koordinaten des Dreigestirns aus Iowa liegen irgendwo zwischen denjenigen von Pete Rock und C.L. Smooth und den Juggaknots und Main Source und Oddisee.SNIPPETS @ hhv.de
MindsOne - Legion Of Doom

MindsOne sind Tronic und KONscience an den Mics und DJ Noumenon und DJ Slim Deluxe für die Cuts. Seit 2002 machen Tronic und KONscience zusammen Musik. Das ersten Tracks veröffentlichten sie 2003. Zwischen 2005 und 2007 folgten weitere Releases (Mixtape, 2 EPs, 12") und 2008 veröffentlichten MindsOne ihr erstes Album ("Transitions"). Nun legen die Jungs aus North Carolina nach. Stellten sie im Juni den 21 Tracks starken "Times Evident Mix" zum Gratisdownload ins Netz, wird Mitte September ihr zweiter Longplayer "Self Reliance" auf Soulspazm erscheinen. Einen kleinen Vorgeschmack haben MindsOne in Form des von Kev Brown produzierten Tracks "Legion Of Doom" eben zum Download freigegeben.
Donnerstag, 26. August 2010
Dexter & Maniac - Raw Shit
Dexter sollte dem einen oder anderen ein Begriff sein. Er ist ein Demograffic, Teil des Wortsport-Camps und hat zusammen mit Jaques Shure Ende 2008 die LP "Schelle" releast. Jungs und Mädels, die sich diesen Blog ab und zu geben, kennen Dex bestimmt, war doch sein Hi-Hat Club-Release ("The Jazz Files") Thema am Platz. Wer Maniac nirgends einordnen kann, dem geht's wie mir. Habe auch erst dank seiner Zusammenarbeit mit Dex vom "Bayer, der auf Englisch reimt", Notiz genommen.
Nun haben Dexter & Maniac "Raw Shit" veröffentlicht. Der Albumtitel bringt auf den Punkt, was die LP bietet. Raw Shit! Dex hat sich durch seine Plattenstapel gewühlt und Beats gebastelt, die direkt ins Genick gehen. Sein Sampling erinnert mich an Madlibs Abenteuer als Quasimoto. Aber Abklatsch sind die Beats mitnichten. Madlib deshalb, weil Dex das Ohr für das Sample, die Melodie hat und den Groove hat. Und seine Drumpattern killen. Wer ab und zu Freestyles kickt oder von sich denkt, er sei MC, der wird sich den Beats unweigerlich hingeben, wird das Verlangen versprühren, über die Beats seinen Rap zu kicken, wird nicht still sitzen können.
Für die lyrischen Ergüsse von Dex und Maniac gilt dasselbe, wie für die Beats.... straight Raw Shit. Nenn es Battlerap, nenn es Nonsense-Rap, nenn es wie du willst. Nein, deep sind die Texte bestimmt nicht, aber der Unterhaltungsfaktor ist hoch. Nicht zuletzt wegen dem Wechselspiel, dem Hin und Her der beiden Protagonisten am Mic. "Raw Shit" hat Soul und den Funk, ist True School und Boom Bap, 1990 und 2010. Dexter & Maniac bedienen keine Standards, sondern gehen ihren Weg. Deswegen ist "Raw Shit" fresh. Fresher als alles andere, was unlängst releast wurde.
Für "Raw Shit" war kein Vinyl-Release geplant, aber vielleicht kommt er doch noch zustande, da der Ruf nach Schwarzgold von Tag zu Tag lauter wurde. Wer sich für "Raw Shit" auf Vinyl interessiert, der tue dies kund. Infos zur Aktion "Raw Shit" auf Vinyl gibt's HIER.
2nite @ Musikfestwochen
Heute Abend gibt's Rap für gratis. Um 18.45 Uhr geht's los. Mundartisten live on stage. Dann Bandit. Dann Prinz Pi. HIP HOP ON AIR rockt die After Show Party im Albani. An den Tellern, die die Welt bedeuten stehen DJ Clapto, King Phriz und Ruedi Snare.Mittwoch, 25. August 2010
Eine der frischesten Stilrichtungen im hiesigen Musikschaffen

«Schweizer Rap – das war von Anfang an eine obskure Paarung. Und überraschend. Vielleicht, weil die amerikanische Ghetto-Realität so weit von Schweizer Verhältnissen entfernt war. 1992 rappte mit Black Tiger erstmals ein Schweizer Rapper mit Dialekt-Texten und gab damit einen starken Impuls. In den folgenden rund zwanzig Jahren erwies sich Hip-Hop als eine der frischesten Stilrichtungen im hiesigen Musikschaffen – auch wenn er es im Gegensatz zu internationalen Hip-Hop-Produktionen nicht in den Mainstream schaffte.»So führt die liebe Michèle «Mamablog» Binswanger in ihrem Kommentar im Tagi bzw. der BaZ die Leserschaft in den Themenkreis «Schweizer Rap» ein. Frau Binswanger schien Schweizer Rap zu mögen, bezeichnet sie diesen doch als einen «der frischesten Stilrichtungen im hiesigen Musikschaffen». Dies belegt auch ihr BaZ-Artikel über Brandhärd vom 24.Dezember 2003. Knapp sieben Jahre danach, jetzt da Bligg Schweizer Rap ist (Achtung Doppeldeutigkeit!), scheint Frau Binswanger von Schweizer Rap genervt und findet, es stelle
«sich die Frage, ob man dieses Genre nicht gleich ganz abschaffen sollte [...] wenn der Schweizer Rap nicht imstande ist, etwas Besseres als Bligg erfolgreich zu machen.»Scheint so, als wäre Frau Binswanger enttäuscht. Aber wovon? Von Schweizer Rap? Der hat ja schliesslich nichts zu bieten ausser Bligg. Ich meine, who gives a fuck about Breitbild. Wer zum Geier ist denn schon Gimma, oder Bandit. Sektion Kuchikäschtli? Wer interessiert sich schon für Greise oder die Wurzel aus 5? Und was bitte ist denn Untergrund? Kunst braucht Mainstream! Scheiss auf Semantik und EKR, auf Kush, Kalmoo, Mundartisten, Tinguely, CBN, Tommy Vercetti, Nikkel, Baze und seine Buben auf Pillen, Japrazz, Emm, Big Zis, Triple Nine und all die andern. Schaffen wir Schweizer Rap doch einfach ab. Punkt. Aus. Ende. Nun, da ein DRS3-Tagesprogramm-Hörer dank Bligg überhaupt erst Kenntnis nimmt von Schweizer Rap, blasen wir die Übungen am besten gleich wieder ab. Klingt doch eh alles gleich. Nein, Schweizer Rap hat kein Potenzial. Manillio und Steff La Cheffe und Dabu Fantastic. Die werden's nie schaffen.
Man muss sich fragen, ob Frau Binswanger einfach nur provozieren wollte mit ihrem Statement zu Schweizer Rap. Vielleicht wollte sie eine Debatte lostreten und so Schweizer Rap in den Fokus rücken. Soviel Weitsicht würde ich Frau Binswanger durchaus attestieren. Vielleicht ist sie ja einfach nur genervt von der Tatsache, dass «eine der frischesten Stilrichtungen im hiesigen Musikschaffen» im Mainstream so wenig Beachtung findet. DRS3 zum Beispiel scheisst nämlich auf Schweizer Rap. Auch wenn der Herr Rossier im Black Music Special immer mal wieder einheimische Acts gepusht hat. Im Tagesprogramm werden Tracks von einheimischen Rap Acts tunlichst gemieden.
Eines steht indes fest: Schweizer Rap lässt sich nicht abschaffen. Zu viel Herzblut, Leidenschaft und Engagement bringen junge wie auch gestandene Künstler in die Szene ein. Daran ändert fehlendes Interesse der breiten Öffentlichkeit genau so wenig, wie Frau Binswangers Pläne zur Abschaffung des Genres «Schweizer Rap».
Und zum Schluss noch dies: Die Wer-ist-Teil-der-Szene-Diskussion hat Deutschrap auch geführt. Ein paar Jahre später war Deutschrap in aller Ohren.
Blogs zum Thema: Fetch, 78s und Emm
Dienstag, 24. August 2010
Apollo Brown - The Reset Instrumentals
Mitte Mai veröffentlichte Apollo Brown den Longplayer "The Reset". Das Album darf ohne weiters zur Haute Cuisine des Boom Baps der neuen Generation gezählt werden. Nun legt Brown die Instrumentals nach, und zwar gratis. Alles was man als Gegenleistung einbringen muss, ist die eigene Mail. "The Reset Instrumentals" gibt's auf Apollo Browns Bandcamp-Account.Frank Nitt & Sepalot are FRACTURE
2008 releaste Sepalot die LP "Red Handed". Frank Nitt war auf drei der siebzehn Tracks vertreten. Nach dem Release von "Red Handed" tourten die beiden zusammen und freundeten sich an. Inzwischen ist aus Nitt und Sepalot Fracture geworden. Im September wird das Duo die fünf Tracks starke Debüt-EP "Outrageous" an den Start bringen. Sepalot paart 80er-Jahre-Discofunk mit Elektro-Grooves und Westcoast-Flavour und Frank Nitt Raps halten die hohen Qualitätsstandards der Beats. Das Endprodukt ist denn auch richtig hanebüchen, um nicht zu sagen unverschämt, richtig outrageous eben. Feiner Stoff für alle Dancefloors.Circle Research - Stop, Look... Listen To Your Heart
Circle Research haben im April das Album "Gardiner Express" veröffentlicht. Nun haben die Jungs den Track "Stop, Look... Listen To Your Heart" zum Download frei gegeben. Der Track ist bedient sich der Hook des gleichnamigen Songs der Stylistics.
Download "Stop, Look... Listen To Your Heart"
"Gardiner Express" auf iTunes und Bandcamp
Download "Stop, Look... Listen To Your Heart"
"Gardiner Express" auf iTunes und Bandcamp
Sonntag, 22. August 2010
"BEATS, RHYMES & LIFE" heute Abend ab 18 Uhr live aufm Sender

Heute Abend sind Ruedi und Kurt live am Set und gehen deshalb davon aus, dass Bier und Limo kalt gestellt ist und die Transistorradios vorgeheizt sind. Die Arbeitsteilung ist klar... Kurt steht an den Onesandtwos und Ruedi versorgt die Sippe mit News. "BEATS, RHYMES & LIFE" ab 18 Uhr live auf RaSA, 107.2FM bzw. Webradio...
Playlist
Clutchy Hopkins - Siraffe Crack
A Tribe Called Quest - Steppin' It Up feat. Busta Rhymes & Redman
Busta Rhymes - As I Come Back
Nas - Nas Is Like
Nine - Wutcha Want?
House Of Pain - Fed Up (Remix) feat. Guru
2Pac - Got My Mind Made Up - feat. Dat Nigga Daz, Kurupt, Redman & Method Man
Q-Tip - Low Rider
Mobb Deep - Shook Ones Part II
Dr. Dre - Next Episode feat. Snoop Dogg
Gangstarr - Full Clip
The Notorious B.I.G - Juicy
Ol' Dirty Bastard - Shimmy Shimmy Ya
Mos Def - Body Rock feat. Q-Tip & Tash
Run DMC - It's Like That
KRS One - Step Into A World (Rapture's Delight Remix)
Beastie Boys - Get It Together feat. Q-Tip
Timbaland & Magoo - Cop That Shit feat. Missy Elliott
Erick Sermon - Music feat. Marvin Gaye
LL Cool J - Phenomenon
Tha Liks - Best U Can
Ol' Dirty Bastard - Got Your Money
Slick Rick - Children's Story
Pharrell - Frontin'
Ugly Duckling - Little Samba
Jay-Z - Change Clothes feat. Pharrell
2Pac - 2 Of Americaz Most Wanted feat. Snoop Dogg
Flip - Ghetto? feat. Baby Sooley & Fabian Ruckes
Die Beleidiger - Wildstyle
Mos Def - Auditorium feat. Slick Rick
Outkast - So Fresh So Clean
Aloe Blacc - So Hard
Freitag, 20. August 2010
Dexter & Maniac - Bootlegmichamarsch
Dexter & Maniac haben eben erst "Raw Shit" releast. Irgendwelche Netznerds haben im Vorfeld des Releases versucht, das Teil ins WWW zu hieven, ohne Erlaubnis versteht sich. Daraufhin haben Dex & Maniac 6 Tracks starke EP "Bootlegmichamarsch" zum freien Download ins Netz gestellt und mit folgendem Statement versehen:"Wie ihr alle sicherlich schon längst wisst, kommt am Freitag “Raw Shit” von Dexter & Maniac in die Läden. Als Antwort auf diese bepickelten Nerdbootlegger, die das Album versucht haben illegal bereits vier Wochen vor Release hochzuladen, gibt es jetzt zum Trotz eine Free EP namens “Bootlegmichamarsch!”. 6 brandneue Dexter & Maniac inklusive Instrumentals!"Den Download-Link für die überfreshe "Bootlegmichamarsch"-EP des Duos ist auf WORTSPORT finden. Cheers!
Montag, 9. August 2010
Stik Finga & D/WILL - Alive & Well
Stik Finga (Mann am Mic) und D/WILL (Mann am Beat) haben im Dezember 2009 ihre erste EP releast. Nun haben die Heads aus Kansas nachgelegt. Die virtuelle Scheibe heisst "Alive & Well", ist 9 Tracks stark und besticht dank souliger Beats und schnörkelloser Flows. Gewiss, die EP erfindet den Rap-Track nicht neu. Wer MPC-Beats und Storytelling mag, wird seine helle Freude an "Alive & Well" haben.Gratis-Download von "Alive & Well" auf usershare und mediafire
Sonntag, 8. August 2010
"BEATS, RHYMES & LIFE" heute Abend ab 18 Uhr live on air
Schon wieder sind zwei Wochen verstrichen, seit Kurt und Ruedi die geneigte Zuhörerschaft mit Beats, Raps und ein paar News versorgt haben. Heute Abend geht die Saga in die nächste Runde. Macht die Transistorradios startklar und entledigt Euch Nackenstützen und ähnlichem Ballast, damit Ihr mit der Crew abheben könnt, wenn "BEATS, RHYMES & LIFE" ab 18 Uhr durch den Äther rauscht. Die Basisstation ist Radio RaSA, die Frequenz 107.2FM.Playlist
Cymande "Dove"
Fugees "The Score"
A Tribe Called Quest "1nce Again"
Eric Lau "Don't Do It To" feat. Tawiah
Electric "Don't Stop"
Jay-Z "99 Problems (Kev Brown Remix)"
One Self "Fear The Labour"
Wu-Tang Clan "Take It Back"
Society Of Invisibles "Nothing Worse"
The Southpaw Chop "Here We Go" feat. Large Pro
Fleur Earth "Changes" feat. Frank Nitt
Nas "Halftime"
Total Chaos "Gute Gründe"
Kev Brown "Marvelous Joint"
Tufu "Mastschwein" feat. Eloquent
Kankick "On The Lookout"
MC Eiht "Heavy Weights"
Jay Dee "Give It Up" feat. Frank'N'Dank
Green Llamas "Easy Way"
Flip "A&O"
New Jack Hustle "Ronald"
Saukrates "The Proffessional Part 1"
Stieber Twins "Fenster zum Hof"
Juggaknots "I'm Gonna Kill You"
Xzibit "Hit & Run (Part II)"
Lifesavas "Dead Ones" feat. Fishbone
Trek Life "As The World Turns"
Donwill & Von Pea "Cheesesteak"
Die Beleidiga "Gutsherr"
Eins Zwo "Weniger ist mehr"
Donnerstag, 5. August 2010
Miles Bonny - Learning To Fly
Miles Bonnys neues Album "Lumberjack Soul" steht in den Startlöchern. Ein offizielle Releasedatum ist noch nicht bekannt. Fest steht, dass die LP von DJ Day produziert und auf MPM erscheinen wird. Mit dem Track "Learning To Fly" hat Miles eine erste Kostprobe vom kommenden Album zum Download freigegeben.
Moe Green - Kim (Video)
Im Juli hat Moe Green sein zweites Album, das hier am Blog mit dem Attribut "fresh" versehen worden ist, veröffentlicht. Der Track "Kim" kommt nun bebildert um die Ecke...
Vor "Kim" bekamen schon die Tracks "Non Title Match", "Goin For The Kill" und "Ride" ihr Video.
Ausserdem ist nun auch Greens Debüt (Januar 2009) zum Download freigegeben worden.
Vor "Kim" bekamen schon die Tracks "Non Title Match", "Goin For The Kill" und "Ride" ihr Video.
Ausserdem ist nun auch Greens Debüt (Januar 2009) zum Download freigegeben worden.
Mittwoch, 4. August 2010
B.R.O. - Analog People In A Digital World
B.R.O.? Das sind die beiden polnischen Musiker Vocem und Outlaw. Der eine spielt Bass, der andere Trompete. Beide bedienen Sequencer und Drumcomputer und experimentieren mit Loops und Soundfetzen. Resultat sind Tracks im Dunstkreis von Breakbeats, Free Jazz, Hip Hop, Walgesängen und Ambient. Bestimmt nicht jedermanns Sache, aber auf jeden Fall eine Entdeckungsreise wert. Wer nicht mit den Sounds der beiden Tüftler zu Gange kommt oder sich auf dem Trip gar verirrt, drücke einfach auf Stopp. Wer Dimlite und Flying Lotus mag, wird wohl auch an B.R.O. und deren digitaler Gratis-LP "Analog People In A Digital World" seine Freude haben.HIER geht's zum Download...
Dienstag, 3. August 2010
Flip - Umberto Ghetto
Nachdem die Herren Huckey und Skero (von Texta) im vergangenen Jahr ihre eigenen Projekte verwirklichten, hat nun auch Flip sein Solo-Debüt veröffentlicht. Dabei hat er alles in Eigenregie auf die Beine gestellt, sowohl Beat als auch Rap. Dabei agiert Flip als Umberto Ghetto, in Anlehnung an einen der grössten Denker Europas, den italienischen Philosophen, Litaraten und Medienwissenschaftler Umberto Eco und an die Ursprünge von Hip Hop und Rap in der South Bronx. „Umberto Ghetto“ ist auch der Titel der LP. Die Produktionen auf dem Album sind nicht die heute üblichen immergleichen Synthesizer-Breitseiten, sondern liebevoll zusammengekleisterte Klangcollagen. Flip hat sich auf der Suche nach dem Loop wohl förmlich durch seine Plattenkisten gegraben, ehe er am Sequenzer und Drumcomputer das Puzzle zusammengesetzt hat. So vermögen die Beats auf „Umberto Ghetto“ dank da bittersüssen und dort zuckersüssen Soul-, Funk-, und Disco-Samples aus den 70ern auf ganzer Linie zu überzeugen. Flip vermag aber nicht nur am Beat zu überzeugen, auch sein Rap vermag dank starker Bilder und ehrlicher Ansage zu fesseln., sei es Kulturkritik („A&O“ und „Originality“), Selbstreflektion („Leere Versprechen“, „Unter Hypnose“ und „Ich bereue nichts“), Gesellschaftskritik („Alles wahr“, „Politrix“ und „Ratlos“), Battlerap („U.M.B.E.R.T.O G.H.E.T.T.O“, „Schwindelfrei“ und „Problem“), Szenekritik („Hundat Pro“ und „Ghetto?“), eine Ode an die Ursprünge („Back To The Old School“) oder Storytelling („Geh Heim“). Flips Solo-Debüt ist reich an Moods, hat für jede Stimmung mindestens einen Track am Start – sei es für Kopf, Genick, Herz, Bauch oder Hüfte – ohne dabei das grosse Ganze zu untergraben.
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